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Das sog. Kabuki-Theater entwickelte sich aus dem Tanz, der nach dem Mythos seinen Ursprung im heiteren Tanz der Göttin Inari hatte.

Etwa 1664 n. Chr. wurden in Osaka und Tokio erstmalig Vorhänge genutzt, die neue theatralische Möglichkeiten, wie die Verlängerung der Vorstellungen durch die Präsentation von zu einem großen Handlungsstrang aneinander gereihten Einzelszenen und verborgene Wechsel des Ortes durch Umbau des Bühnenbildes, eröffneten.

Der für das Kabuki typische rotbraun- grün-schwarz gestreifte Fallvorhangs, war in der Edoperiode lizenziert und galt als offizielle Erlaubnis, Theatervorstellungen zu geben.

Die Verwendungsweise des Vorhangs im Kabuki unterscheidet sich oft grundlegend von der im europäischen Theater. Zum Beispiel benutzt man in
Kabuki-Vorstellungen auch den "asagimaku", einen hellblauen Vorhang, der über der Bühne aufgehängt wird und diese verdeckt, bis er, auf das Signal zweier aufeinander geschlagener Hölzer, plötzlich fallen gelassen wird, um, vergleichbar einem schnellen Schnitt im Film, eine neue eindrucksvolle Szene zu enthüllen.

(Quelle: "Das Kabuki-Theater" von Liana Richter)
 
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